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S&W - ROS 405 Hertha Lindner

Fahrzeit auf dem Z - Trawler ROS 405 Hertha Lindner

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ROS 405 DAZU "Hertha Lindner"noch mit offener Back

Logger &Trawler !

Z-Trawler & FVSchiffe! - Volle Kraft- Zurück !

Z-Trawler - ROS 407 Carlo Schönhaar !

Es fällt nach 43 Jahren nicht ganz leicht, sich an das Geschehen im Einzelnen zu erinnern, denn mein 2tes Seefahrtsbuch wurde 1970, beim Ausscheiden aus dem Betrieb, vom Seefahrtsamt einbehalten. Aber laut einer Bescheinigung über Borddienstzeiten, die mir seinerzeit von der Seekasse Hamburg ausgestellt wurde, bin ich am 19.06.67 auf ROS 405 "Hertha Lindner" aufgestiegen, weil dort ein Bestmann in Urlaub ging, den ich auf dieser Reise vertreten sollte.Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich zunächst schon ein klein wenig Bammel vor diesem Schritt ins Ungewisse, denn ich war zuvor noch nie auf einem Heckfänger gefahren und dann diese Umstellung und dazu auch noch gleich als Bestmann! Aber ich war jung, lernbegierig und unbekümmert und so ist es mitunter ganz gut, wenn man ins kalte Wasser geworfen wird und seinen Mann stehen muss! So kann ich im Nachhinein sagen, daß die bisherige Besatzung gut eingefahren war und sich mit allen Arbeitsabläufen an Deck sehr gut auskannte. Das machte es mir natürlich leicht, so daß ich schnell in dieses gut funktionierende, kameradschaftliche Bordkollektiv hineinwachsen konnte. Meine Anordnungen und Befehle bei den Arbeitsabläufen an Deck wurden von den Leuten akzeptiert, mit denen ich mich in jeder Hinsicht ausgezeichnet verstand und meine Arbeit wurde an Deck und auf der Brücke geachtet und anerkannt. Die Unterschiede zu den Seitenfängern waren letztendlich auch nicht so gravierend und die Netze, mit denen wir auf Kabeljau und Rotbarsch fischten, waren ja wie gesagt die gleichen.Allerdings war es schon eine Umstellung zu erleben, wie schnell es hier beim Hieven und Aussetzen zuging, aber das war ja auch das Entscheidene und somit eine große Arbeitserleichterung und höhere Produktivität, gegenüber den Seiten - Trawlern. Wir fischten in diesem Sommer auf den Fanggründen vor Labrador und in der hier gezeigten Bildserie habe ich diesen Sommer-Betrieb fest gehalten. Da wir ja nicht die einzigen Fahrzeuge auf diesen Fangplätzen waren, gelang es mir, die nach der deutschen Flagge im Filmstreifen gezeigten 10 BRD- Fischerei-Fahrzeuge hier auf zu nehmen. Worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe! Nach dieser 90 tägigen Reise kam der vorherige Bestmann wieder und so blieb es bei dieser einen Reise auf ROS 405. Mir hat es aber sehr gut auf diesem Schiff gefallen, auf dem ich gerne noch länger gefahren wäre und so entschloss ich mich,auch in Zukunft, die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um auf dem einen oder anderen vorhandenen Z-Trawler aufzusteigen und sei es auch dort zwischendurch wieder nur zu Vertretungsreisen zu fahren. Mitte Dezember1967 ergab sich aber die Chance, eine Bewerbung bei der Einsatzleitung Flotte zum Aufstieg auf den nächsten, neu in Dienst zu stellenden Z-Trawler ROS 419 DEXI "Philipp Müller" zu stellen, dem zu meiner Freude auch stattgegeben wurde. Ich habe dann die Winterreise 1967 /68 miterlebt und im nächsten Beitrag wird in Wort und Bild über das Eisdrama von Anfang März 1968 mit ROS 317 "Junge Garde" berichtet !

Reisebericht









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