Startseite Impressum Begrüßung ROS 220 Weimar handgemalt v Martin Beyer  Mitteilungen 2. Seite - Mitteilungen  Kontakt Hofi Stammti Waren ST-Treffen 9- 0 ST-Treffen 9--1 ST-Treffen 9-2 21 Fotos vom 9-3 Stammtischtreffen  ST-Treffen Nr 10 St -Treffen Nr 11  St -Treffen Nr 12  Mein Besuch bei den Müritzfischern  Resümee 60 Jahre Fischerei-Hafen Rostock 2010 6 Video Filme Rostocker Fischerei-Hafen2010 Lehrzeit 1957-60 NAW Überseehafen Urlaub in Grünhain Bordausbildung  Episoden Lehrz Steinkugel Kochkessel Seitenschlepper aus Rostock Logger & Trawler  ROS 116 Maria Madalena Rossi  ROS 126 Thomas Müntzer  Matrose Gubick auf ROS 218 ROS 218 Fotos v Thomas Menschel  ROS 218 Fotos v 4 Kollegen  ROS 218 Fotos v Roland Nerzel ROS 214 Gotha Fotos von Lothar Braun Se-1-ROS 215&Patenstadt-Eisleben-Lutherstadt  Se-2-ROS 215 m Reporter E Steinkopf a Fangreise  Se-3-ROS 215 m Reporter in d Barentsee  Se-4-ROS 215 m Reporter in d Barentsee  Se-5-ROS 215-Patenschaftsbes. in Lutherstadt-Eisleben  Se-6- Wenn die Matrosen an Land gehen  Se-7-Patenschaftsbes. - in der Lutherstadt- Eisleben  Se-8- ROS 215 Handgemalte - Bilder  Se-9-Dankeschön v Marineverein Eisleben  Se-10-ROS 215 Eisleben -Fotos v Lothar Braun Urlaub im Harz ROS 220 Weimar DHXT ROS 220 am Fangplatz ROS 220 Fischerei i Eis v Labrador & Grönland  ROS 220 Eigenfischerei &Heimreise Fotos v Uwe Berger aus seiner Fahrzeit  Belgischer Trawler 0129 Amadine  Die deutsche Hochseefischerei beginnt mit der"Sagitta"  BRD-Seitentrawler-Frosttrawler&Fabrikschiffe  Z-Trawler & FVS S&W - ROS 405 Hertha Lindner ROS 419 und 317 ROS 407 Carlo Schönhaar Fotos v Th Kittel S&W-FVS ROS 311 Fotos v Roland Nerlich Farbfotos Farbig-ROS 220 "Weimar"  Farbig- Patient auf ROS 317 "Junge Garde" Farbig auf mehreren Z-Trawlern Farbig-Werftzeit ROS 419 in Karlskrona ROS 310 Peter Kast v H Bonkewitz Farbig-ROS 414 Walter Barth -Forschung Episoden m. Fahrz. Seekabelfang  Achteraus gesegelt: Flucht von DDR - Hochseefischern  Landgang beendet  Gästebuch Links Schiffszubehör Silvester & Neujahr 2012 Adventszeit Leere Seite  Weihnachten Unterseite Vorlage  Winter&Weihnachtszeit 2010 Neujahr Ostern 2011 Neue Seite 93 

Kochkessel

Episoden aus der Lehrzeit

Hier nun wieder eine weitere Begebenheit aus unserer Lehrzeit: Nächtlicher Kohldampf erzeugt Halluzinationen, die im Kochkessel endenWir waren nun schon im dritten Lehrjahr und alle keine Engel mehr und da nahm man es auch mit der pünktlichen Rückkehr vom Ausgang nicht mehr so genau. Um dann etwaigigem Ärger zu entgehen, war auf der Rückfront in Parterre des LWH ein Fenster ,das zu einer Toilette gehörte stets nur leicht angelehnt, das dann zum Einstieg benutzt wurde um nicht an der Nachtwache vorbei zu müssen und ungeschoren ins Heim zu kommen. Der Lehrling Bu.Ze aus unserer Klasse war an einem Tage auch mal wieder besonders spät dran und benutzte ebenfalls diese Variante um still und heimlich das Haus zu betreten. Nun plagte Ihn aber zu allem Übel auch noch spät an diesem Abend ein unsägliches Hunger Gefühl. Wir waren ja Alle noch jung und im Entwicklungsalter und da kam es schon öfters mal vor, daß man spät abends noch gern einen Happen gegessen hätte. Um dieses Verlangen zu stillen, hatte man beim Speisesaal eine Klappe zur Küche offen gelassen ,hinter der ein Tisch stand, auf dem die vom Abendbrot übrig gebliebenen Reste für später heimkommende hungrige Mäuler zur Verwendung deponiert wurden. Der Lehrling Bu. Ze. machte sich also auf zum Speisesaal, um seinem Magen vorm Schlafen gehen noch etwas Gutes zu tun! Aber leider hatte er an diesem besagten Tage Pech....Andere Lehrlinge waren Ihm zuvor gekommen und hatten die ausgelegten Reserven restlos aufgefuttert. Da entschloss er sich, durch die offene Luke in die Küche einzusteigen um drinnen nachzuschauen ob doch noch irgendwo etwas Essbares zu ergattern wäre. Das ging natürlich nicht ganz leise ab und so wurde der gerade auf seinem Rundgang befindliche Nachtwächter aufmerksam und kam um nachzusehen, was dort wohl im Dunklen abginge. Unser Lehrling hatte dadurch keine Möglichkeit mehr zu entwischen und so kam er auf den „rettenden“ Einfall, sich in einem der großen zirka 200 oder auch 300 Liter fassenden leeren Suppenkessel zu verstecken , und den Deckel bis auf einen kleinen Spalt zu sich herunter zu ziehen ,um nicht entdeckt zu werden. Das klappte bis hierher auch vorzüglich, aber als der Nachtwächter, nachdem er nichts verdächtiges finden konnte und unverrichteter Dinge wieder abgezogen war und unser Klassenkamerad den Kessel wieder verlassen wollte, streikte der Deckel des ominösen Kessels und liess sich von innen nicht mehr öffnen und so musste er den Rest der Nacht dann in seinem ungemütlichem Versteck verbringen!...Nach langen Stunden kam endlich der nächste Morgen und nun möge man sich das ergötzliche Erstaunen und das nach folgende Theater mal bildlich vorstellen, als die Küchenfrauen morgens zur Arbeit erschienen und ihn aus seiner misslichen Lage befreien durften!... Das war dann auch der i. Punkt auf dem Gipfel einer Reihe von weiteren begangenen Schandtaten, die dann ausreichten und dazu führten, das er seine Lehre in Rostock nicht mehr beenden durfte und umgehend zum Lehrlingswohnheim des Fischkombinates Sassnitz strafversetzt wurde.Ich habe Ihn danach nie mehr wieder gesehen und infolge dessen konnte ich mir meine fünf DDR- Mark, die ich Ihm zuvor für seinen Ausgang geliehen habe auch für immer in den Wind schreiben.

Burckhardt ZecheliusFotomontage Pierre Wisnia

Erhoffter Lohn der nächtlichen Begierde

Hör mal wie der Magen knurrt!

Seitenschlepper aus Rostock!

Steinkugel-Langsam Zurück !

Lehrzeit - Ganz langsam Zurück !

Fotos zum vergrößern anklicken!In den Album-Ordnern sind die Fotos mit Erläuterungen zu sehen und können ebenfalls vergrößert angesehen werden!









Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.